Vorwort

Eigentlich sollte es nur eine kleine Rezeptsammlung werden, es wurde eine Erinnerung an das Leben unserer Familie mit dem Hausschlachten, und dem Erlebten drum herum werden. Beim Schreiben der Rezepte kamen die Erinnerungen, und nicht nur zum Schlachten, auch aus der Kindheit und Geschichten aus der Jugendzeit. Hierzu kamen Fragen zu meiner Heimat, der Ort und der Region, die ich dann recherchierte. Wobei sich herausstellte, dass wir historisch viel zu bieten haben. So flossen die Erinnerungen in die Schlachtgeschichten ein.
Die Neugier wurde größer!!
Es kamen Presseaufrufe in allen großen Tageszeitungen zum Thema Hausschlachtung rings um Oldenburg und Bremen, diese Informationen flossen dann mit ein. Dann kamen auch viele Informationen aus Gesprächen, denn wenn mal das Thema ansprach, egal wo, hieß es fast immer: Oh, das kenn ich, das habe auch mitgemacht.
Wenn nun einige Fotos nicht unbedingt ästhetisch sind, sollte man immer bedenken, dass das Hausschlachten die humanste Art des Tötens war und ist, denn hierbei ist das Tier dem geringsten Stress ausgesetzt.
Man bedenke weiterhin, das Schlachten gehört einfach zur Fleischgewinnung und Ernährung seit Menschen Beginn dazu, das sollte man sich auch vor Augen führen, wenn man das Stück Fleisch in der Plastikschale, die Mettwurst am Band oder die Leberwurst im Glas kauft. Hausschlachtungen damals
Es gibt schon viele Bücher über Regionen, mit Historien, Entstehungen und auch über das Hausschlachten.
Einige Bücher sind hier auch erwähnt, aber auch hier waren meistens nur regionale Geschichten und Informationen zu finden. Für den historischen Erhalt wurden auch Fotos, Abbildungen und Dokumente mit nicht so hoher Qualität verwendet.
So entstand nun ein kleines Buch, das nichts ersetzen, sondern nur ergänzen soll, mit vielen regionalen und überregionalen Informationen über das Hausschlachten mit dem Wursten vorrangig über die Regionen Oldenburg, Bremen, Verden, Ammerland, aber im Besondern über meine Heimat, „Das Stedinger Land“, dem ich bis heute sehr verbunden bin.

Klaus Osterloh, Geb.: 1947 in Berne, Wohnhaft bis 1986 in Dreisielen

Familie Osterloh

Der Autor
Klaus Osterloh Geb. 1947 in Berne, Landkreis Wesermarsch, aufgewachsen in Dreisielen, ein kleines
beschauliches Dorf in der Nähe von Berne. Als Kind wurde jede freie Minute auf dem Bauernhof der
Eltern seines Freundes verbracht, und durch aktives Reiten, bezw. Mitwirken im örtlichen Reitverein blieb
die besondere Verbundenheit zu Pferden bis heute erhalten. Nach Abschluss der Hauptschule folgte die
Lehre als Elektriker auf einer Schiffswerft, die nächste Station war die Bundeswehr mit 18 Monaten
Wehrpflicht.
Aus der geschlossenen Ehe mit Klara                      Klaus Osterloh
Hohnholz gingen 2 Kinder, Anja und Jörg hervor. Wiederverheirat seit 2011 mit Angelika Jantzen.

Nach kurzer Zeit der Weiterbeschäftigung
auf dem Lehrbetrieb folgte
die Meisterschule mit erfolgreichem
Abschluss.
Danach Meisterstelle auf einer Schiffswerft,
dann Werkstattleiter einer Schiffsreparaturfirma
in Bremen, 1978 Wechsel zu der
jetzigen Firma in der Schiffselektrotechnik
als Werkstattleiter und gleichzeitig als
Servicetechniker für Schiffsautomation im
weltweiten Service, dann Betriebsleiter.
Während der weltweiten Tätigkeit kamen
auch die ersten kulinarischen Kontakte zu
fremden und exotischen Speisen.
Nach einem Umbruch im Leben kam die
Selbstversorgung, wobei das Erlernte vom
fast 10 jährigen Hausschlachten und
Wursten mit dem Vater sehr hilfreich war,
denn davor wurde zwar gerne gegessen,
aber nicht gekocht.
Mit dem „Do’it you self „ des Essen kochen’s,
kam das Interesse, der Spaß und der Ehrgeiz.
Kontakte zu Kochkursen wurden geknüpft,
bis der Kontakt zu dem jetzigen, Freund dem
Küchenmeister und passionierten Jäger
Andreas Wittenberg kam.
Bei Ihm wurde und wird das Kochen bis hin zu der gehobenen Küche als Hobbykoch erlernt.
Die von ihm vorgekochten und erklärten Gerichte wurden als Notizen aufgeschrieben, bis dann nach
langjährigem, gemeinsamen Kochen die Idee mit dem Kochbuch entstand und sie dann auch verwirklicht
wurde, und das Buch mit 220 Seiten, 200 Rezepten, 40 Menüvorschlägen und 40 Farbfotos, nun im Jahr
„2008“ auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt und verlegt wurde.
So kam dann auch die weitere Idee, das Erlebte mit dem Hausschlachten doch mal aufzuschreiben und auch
weiterhin zu recherchieren, somit kam ein Stein ins Rollen, der bis heute rollt. Das "Große Buch der Hausschlachtung" wurde dann 2013 veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema "Kochen mit Klaus" finden Sie unter:

http://www.klaus-kochrezepte.de

Familienwappen Osterloh
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